Demontierbare Bauten   als

Überbauung von Parkplätzen und Autobahnen.

Hier eine Zusammenfassung.

In Ballungsräumen ist Bauland knapp und teuer. Als Entlastung bietet sich an, bereits genutzte Flächen, durch Überbauung mit Wohnbauten intensiver zu nutzen. Der Grundstückseigner bekäme Pachteinnahmen und ökologisch würde man etwas gegen den Flächenfraß tun. Man muss jedoch  beachten:

  • Parkplätze sind i.A. kein Bauland. Für Grundstückseigner und öffentliche Hände sind sie Reservegrundstücke für zukünftige Planungen. Man muss daher die Bebauung zerstörungsfrei beseitigen können.
  • Bei Kundenparkplätzen sollte man den Eindruck einer Tiefgarage vermeiden. Fahrgassen sollen durch Tageslicht  belichtet bleiben. Tragende Teile sollen beim Einparken möglichst wenig stören.
  • Überbauung schafft eigenen Parkplatzbedarf, der befriedigt werden muss.

Unsere demontierbaren Bauten erfüllen diese Bedingungen.

Das Verfahren schafft Bauland, um Nachholbedarf bei der Beschaffung bezahlbaren Wohnraums zu befriedigen.      Hier zeigt sich jedoch ein neues Problem: Die Bauindustrie ist derart überlastet, dass es schwierig ist, Firmen zu finden.            Marktgesetze führen zu steigenden Preisen. Man muss also noch mehr beachten:

  • Die Bautechnik muss so vereinfacht werden, dass Selbsthilfegruppen tätig werden können. Das heisst:
  • So starke Standardisierung, dass der Rohbau auf wenige verschiedene Fertigteile eingeschränkt wird.
  • Herstellung leichter Fertigteile an verschiedenen Orten, wo eine Gruppe in Freizeitarbeit nur ein Teil in Serie fertigt.
  • Herstellungsverfahren mit geringem maschinellen Aufwand.
  • Herstellung schwerer Fertigteile vor Ort.

Unsere demontierbaren Bauten erfüllen auch diese Bedingungen.

Überbauung mit eigener (unterer) Bewohnerparkebene. (parkende PKW blau, fahrende rot )

Bild 1: Variante 1. Bebauung parallel zu den Fahrgassen. Man überbaut den Parkplatz mit einem oberen Parkplatz, dessen Fahrgassen nicht überbaut werden. Die Hauszeilen sind so lang wie die Parkplatzreihen. Links: Die Randfahrgasse kann man zur Hälfte überbauen und dadurch grössere Bautiefe erzielen. Der Rest muss für die Feuerwehr frei bleiben. Erschliessung zwischen jeweils zwei Hauszeilen durch eine Freitreppe pro Brandabschnitt , die bis zu Freizeiteinrichtungen auf dem Dach führt.               Rechts: Überbauung mit breiten Gebäuden mit großen Abständen.

Die Geschosse 2, 4 sind frei gestaltbar.

Man kann auch kleine Parkplätze überbauen. Ihr Potential dürfte sogar größer sein, als das großer Plätze. Statt Rampe ein Aufzug. Man muss sich dabei an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. 

Bild 1a. Variante 2. Quer zu den Fahrgassen laufende Hauszeilen. Man gewinnt Freiheit bei der Bautiefe und den Hausabständen. Zwischen den Zeilen kann man über den Parkplätzen Kinderspielplätze einrichten. Die Fahrgassen bleiben zwischen den Häusern frei und belichten auch die Bereiche unter den Häusern. Mitte: Zur besseren Belichtung Einschnürung über den Fahrgassen. Rechts: Die oberen Fahrgassen müssen die Achslast der Feuerwehr tragen können.

Bild 2. Seitenansicht von Variante 2. Im ersten und dritten Geschoss kleinere Appartments. Im zweiten und vierten Geschoss grössere Wohnungen. Ein Erschliessungsgang in Höhe des ersten Geschosses und ein nicht gezeigter Lift macht das erste Geschoss und die obere Parkebene barrierefrei. Hinterlüftete Dächer aus Trapezblechen, die von Traufe bis First reichen, machen Dachbepflanzung möglich. Auf dem Dach Platz für Freizeit und Energiegewinnung. Besonders vorteilhaft: Fotovoltalik eindimensional nachgeführt in Kraft-Wärme-Kopplung.

          a                                                                   b                                                                                            c

Bild 3.  a. Kleiner Parkplatz mit zwei Doppelreihen. b. Parkplatz mehreren Doppelreihen. Bei einer geraden Anzahl von Doppelreihen kann man ein mehrfaches von a bauen. Bei ungerader Zahl mindestens einmal die in b links gezeigte Variante mit 6m Hausabständen. Grösste Bebauungsdichte und statische Erleichterungen gewinnt man durch Kombination von Längs- und Querbebauung. Die "breite" Variante mit 17m breiten Häusern bietet komfortablere Abstände und ist auch nicht auf das Kriterium "Kerngebiet" (siehe Kap. Anmerkungen) angewiesen. Die freien Parkzeilen kann man mit Freizeitplätzen und Erschließungswegen überbauen. c. Große Parkplätze befinden sich oft neben Gewerbehallen. Ein Beispiel ist der Euro-Industriepark in München. Man kann auch die Hallen überbauen. Die Technologie lässt sich so variieren, dass in Bereichen der Hallendächer, die der Mobilkran nicht erreicht, mit hinreichend leichten Teilen gearbeitet wird. Die zugehörigen Parkplätze wird man in einer zweiten oberen Parkebene schaffen.

Bild 4. Veranschaulichung. (Keine technische Zeichnung). Auf ein Gerüst von Stützen und Vierendeelträger aus Beton der Brandschutzklasse REI 90 (grün) werden als Träger wirkende Wände der Brandschutzklasse REI 60 aufgelegt bzw. angehängt.(braun) Sie haben oben und unten Auflager für nicht gezeigte Geschossdecken mit kurzer Spannweite. Alle Teile können von normalen Sattelschleppern transportiert werden. (Transportbreite; Höhe; Länge = 2,45m; 3m; 13,6m +  1,5m)

Bild 5. Überbauung von Autobahnen und Rangierbahnhöfen.

Technisch: Die Stützung darf nicht dicker sein, als Brückenpfeiler, man muss sich gegen Fahrzeugaufprall schützen,  Bewohnerparkplätze müssen integriert sein, man benötigt ein aufwändiges fahrbares Schutzgerüst, das die Montage bei fließendem Verkehr ermöglicht.      Bei Überbauung von Rangierbahnhöfen müssen auch die zweiten Fluchtwege integriert sein. Dies kann durch Querverbindungen von Balkonen geschehen, die zu Feuertreppen führen, die EG und Dach miteinander verbinden. Die Überbauung der unteren Ebene geschieht mit Fachwerken mit Zugelementen aus Stahl.

Für den Fachmann ist die Statik leicht überschaubar. Die Hauptbelastung für die Stützen besteht aus Biegemomenten in Querrichtung aus einseitiger Nutzlastverteilung zuz. Wind. In deutschen Erdbebengebieten kommen Kräfte aus Beschleunigungen von max. 0,8 m/s² hinzu. Ausführlichere Darstellung des technischen Konzepts kann man auf Anforderung erhalten.

Alle Teile sind so konzipiert, dass sie von Selbsthilfegruppen unter sachkundiger Aufsicht hergestellt werden können. Betonteile siehe Kapitel "Hebetechnik". Leichtteile haben nur mechanische Verbindungsmittel. Klebungen haben keine statische Bedeutung.

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Dipl. Phys. Horst Schramm                                Pockingerstr. 8

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